

Überregionale Vernetzung & Fachinformationen
Bundesstiftung Frühe Hilfen
Die Bundesstiftung Frühe Hilfen unterstützt Familien mit Säuglingen und Kleinkindern, besonders wenn sie psychosozial belastet sind. Sie sorgt dafür, dass es in ganz Deutschland gut funktionierende Netzwerke Früher Hilfen gibt, in denen Fachkräfte zusammenarbeiten.
Die Stiftung wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend getragen und finanziert ihre Arbeit über den Fonds Frühe Hilfen. Bund, Länder und Kommunen arbeiten dabei eng zusammen: Die Kommunen stellen vor Ort die Angebote bereit.
Fachlich orientiert sich die Stiftung am Leitbild der Frühen Hilfen, das auf Stärken von Familien, niedrigschwellige Unterstützung und Qualitätsentwicklung setzt. Unterstützt wird sie dabei vom Nationales Zentrum Frühe Hilfen, das Forschung betreibt, Qualität sichert und regelmäßig wissenschaftliche Berichte veröffentlicht.
Auf der Homepage finden sich umfangreiche Fachinformationen.
Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS)
Der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS) ist ein Kompetenz- und Dienstleistungszentrum für die 44 Stadt- und Landkreise Baden-Württembergs und damit für circa elf Millionen Einwohner.
Das KVJS-Landesjugendamt nimmt die überörtlichen Aufgaben der öffentlichen Jugendhilfe in Baden-Württemberg wahr und berät die Jugendämter und freien Träger bei der Konzeptentwicklung, Organisation, Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben und der Personalentwicklung.
Der KVJS übernimmt eine Koordinations- und Unterstützungsfunktion der Frühen Hilfen auf Landesebene. Er verwaltet und verteilt Bundesmittel der Frühen Hilfen an Stadt- und Landkreise, berät Jugendämter bei der Umsetzung, organisiert Fachveranstaltungen, Fortbildungen und Vernetzung und entwickelt Handlungshilfen und Qualitätsstandards.
Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH)
Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) ist eine bundesweite Fachstelle, die seit 2007 die Frühen Hilfen in Deutschland unterstützt und weiterentwickelt. Ziel ist es, die Entwicklungschancen von Kindern, besonders aus belasteten Familien, frühzeitig und nachhaltig zu verbessern.
Dafür betreibt das NZFH Forschung, entwickelt Qualitätsstandards, fördert den Fachaustausch zwischen Bund, Ländern und Kommunen und leistet Öffentlichkeitsarbeit. Es ist heute beim Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) angesiedelt und arbeitet eng mit dem Deutsches Jugendinstitut (DJI) zusammen. Die Arbeit wird seit Beginn vom Bundesfamilienministerium (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) gefördert und fachlich von einem Beirat begleitet.


